Die Ausstellung führt dem Besucher zunächst die Vielfalt und die Komplexität in der Natur
vor Augen und stellt traditionelle Erklärungsversuche in Form unterschiedlicher Schöpfungsmythen der Völker vor.
Danach tritt man aus dem „Dunkel der Mythen“ in die große Säulenhalle des Schlosses
Rosenstein ein und steht unvermittelt vor dem optischen Mittelpunkt und Highlight der Ausstellung: Ein originalgroßer und begehbarer Nachbau des Segel- und Forschungsschiffes Darwins, der „HMS Beagle“. Die Weltreise und das Werk von Charles Darwin sowie sein historisches Umfeld markieren den Anfang einer umfassenden Auseinandersetzung mit der Geschichte der Evolutionstheorie - von den ersten Anfängen bis zur High-Tech-Forschung in Genlabors heute.
Besonders gewürdigt wird auch der „deutsche Darwin“ Prof. Willi Hennig, der am Stuttgarter
Museum für Naturkunde gewirkt hat. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden allerdings
Erkenntnisse der aktuellen Evolutionsforschung, auch und gerade von Forschern aus Baden-Württemberg. Dabei werden konkrete Nutzanwendungen der Evolutionsforschung vorgestellt. Interaktive Multimedia-Stationen sollen insbesondere jugendliche Besucher ansprechen und laden zum Mitmachen ein